Plasma-Fernseher

Ein Plasma Fernseher, das soll es sein. Viele Träumen von einem dieser schicken Fernsehgeräte, dabei wissen die meisten überhaupt nicht, was die Vorteile der Plasma Fernseher sind. Oder wie diese Flachbildschirm Fernseher überhaupt funktionieren.

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Der Unterschied zwischen Röhrenfernseher und Plasma Fernseher

Wie man im Physikunterricht lernt, arbeiten die klassischen Röhrenfernseher mit einer so genannten Kathodenstrahlröhre. Der Elektrostrahl, also der Kathodenstrahl, schreibt das Bild auf den Fernseher. Diese Glasscheibe ist mit Phosphor beschichtet und üblicherweise nach Außen gewölbt. Die Bildröhre besteht dabei aus einem luftleeren Glaskolben. Die Röhrenfernseher sind enorm schwer und tief. Der Grund hierfür ist schlicht und ergreifend das Röhrensystem mit dem das Bild auf der Glasplatte erzeugt wird. Der bedeutende Nachteil gegenüber einem Plasma Fernseher ist der, dass hier eine maximale Bildschirmdiagonale von 36 Zoll erreicht werden kann. Seit man jedoch begonnen hat Bilder digital darzustellen, war das analoge System der Röhrenfernseher stark im Nachteil.

Auch sind die Plasma Fernseher deutlich schmaler. Dies sieht nicht nur wesentlich schicker aus und spart Platz, sondern der Fernseher kann so auch aufgehangen werden oder in Regalsysteme problemlos integriert werden. Ein Plasma Fernseher ist üblicherweise nicht viel breiter als höchstens 10 cm. Wovon man heute eher von flach als breit spricht. Die gut aufgelösten Bilder lassen sich auch auf einer Bilddiagonalen von 50 Zoll noch sauber darstellen. Die Plasma Fernseher sind darüber hinaus nur noch im heute gängigen Format 16:9 erhältlich.

Das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle im Vergleich zwischen Röhrenfernseher und Plasma Flachbildschirm Fernseher. Denn bei einem Gewicht von 60 Kilo erhält man eine Bildschimdiagonale von 36 Zoll beim Röhrengerät, wohingegen der Plasma Fernseher eine Bildschirmgröße von 61 Zoll aufweist.

Einer der weiteren Unterschiede ist, dass im Gegensatz zum Röhrengerät beim Plasma Fernseher ein Lüfter erforderlich ist, damit das Gerät nicht überhitzt.

Zwischen den Herstellern von Plasma Geräten und den Herstellern von LCD Fernseher besteht seit jeher eine große Konkurrenz. Jeder hält für sich sein Gerät und die damit verbundenen Technologien für das beste. Dabei ist ein wichtiger Faktor entscheidend, welches Gerät in Zukunft tatsächlich überleben wird. Denn die Hersteller selber bringen jeweils konsequent entweder Plasma oder LED Fernseher in die Läden. Beide Varianten sind so gut wie nie vom gleichen Hersteller erhältlich. So wird über lang oder kurz der Konsument entscheiden, welches Gerät ihm besser zusagt.

Die Unterscheide zwischen Plasma und LED Fernsehern

Die Unterschiede der beiden Flachbildschirm Fernseher sind gar nicht so dramatisch, wie viele denken. Auch machen die verwirrenden Angaben viele Verbraucher unsicher. Eine Entscheidung für ein Gerät ist so schwierig. Grundsätzlich unterscheiden sich beide Geräte in nur ein paar Punkten. Die Lebensdauer ist ja für viele Konsumenten wichtig. Der LED Fernseher wird üblicherweise mit 60.000 Stunden Lebensdauer ausgezeichnet, ein Plasma hingegen mit 30.000. Hier geht aber dann nicht einfach das Gerät kaputt, sondern das weiß verliert eine Deckkraft von etwa 50 Prozent gegenüber dem Urzustand. Diese Lebensdauer wird von Verkäufern am häufigsten als Argument genannt. Dabei ist diese nicht so entscheidend und wird auch häufig falsch verstanden. Meist werden heute sogar Geräte hergestellt die ebenfalls 60.000 Stunden Lebensdauer aufweisen. Dies bedeutet, dass wenn das Gerät 8 Stunden am Tag laufen würde, der Fernseher ganze 10 Jahre halten würde, ohne einen Farbverlust. Diese lange Lebensdauer wird erreicht, durch den Aufbau des Plasma Bildschirmes. Der Flachbildschirm Fernseher besteht aus zwei Glasscheiben, welche aufeinander liegen. Dazwischen sind Gas gefüllte Xenon Zellen eingeschlossen. Für jeden Bildpunkt eine. Desweiteren findet man im Inneren dieser Glasscheiben optisch transparenet Elektroden und dünne Pixelrippen. Auch Phosphorschichten sind enthalten. Durch elektronische Aufladung werden Explosionen des Xenon Gases verursacht. Dies nennt man Plamsa Entladungen. So ensteht UV-Licht, welches auf die hintere Glasplatte trifft und mit der Phosphorschicht die farblichen Lichter erzeugt. So entsteht das Bild.